Eingangsbild

18.08.2022

Neue Ausstellung: "Das Weltall in Bansin - Juden auf Usedom"

9. September bis 15. Dezember 2022

Dienstag bis Freitag 10 – 16 Uhr und nach Absprache
4 € Eintritt (bis 18 Jahre frei / ab Oktober: StudentInnen mit AStA-Kulturticket frei)
Eröffnung mit Vortrag am Donnerstag, 8. September um 18 Uhr

Kulturticketlogo transparent 

Der weltberühmte Astronom Friedrich Simon Archenhold (1861–1939) nutzte ab 1902 mit seiner Familie 36 Jahre das älteste Haus Bansins, um sich zu erholen, wie seit 2018 wieder seine Enkel und Urenkel. Zudem schrieb er dort für sein Wissenschaftsjournal „Das Weltall“, weshalb Tausende seiner Beiträge wie andere seiner Ideen zu Astrophysik, Raketenbau, Filmtechnik, Breitenbildung oder allgemein Weltverbesserung auf Usedom entstanden sein werden. Die von ihm gegründete Archenhold-Sternwarte ist noch heute eine Institution in Berlin.

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29.06.22

Konzert des "Duo CHIARA" - "GeschichtenLieder aus dem Dorftheater”
Donnerstag, 21. Juli 2022 um 19.00 Uhr (bei schönem Wetter im Garten des Max-Samuel-Hauses)
Einlass: ab 18.00 Uhr
Eintritt: 10 € / 8 € (SchülerInnen, StudentInnen) / unter 14 Jahren frei

Kartenreservierung unter 0381/492 32 09 oder This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Reservierte Karten müssen bis 18.30 Uhr am 21.07. abgeholt werden

Das Instrumentalduo CHIARA mit Angie Driesnack-Zendeh/Violine und Diego Zendeh/Gitarre kommt aus Rostock und ist seit vielen Jahren ein lebendiger Teil der nordöstlichen Kulturszene

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03.06.2022

Buchvorstellung mit Vortrag
Dr. Ulf Heinsohn
„Max Samuel – A Mentsh“
Donnerstag, 30. Juni 2022 um 18.30 Uhr
Eintritt: 7,00 € (unter 18 Jahren frei, StudentInnen: 3,00 €)

Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder 0381/492 32 09.

Im April erschien das Buch „Max Samuel. Menschenfreund – Erfinder – Selfmademan“ (Deutsch/englisch, Hinstorff-Verlag) von Ulf Heinsohn.
Max Samuel (1883–1942) ist bekannt durch das nach ihm benannte Haus in Rostock, das sein Sohn Herbert 1991 stiftete. Doch die Vielseitigkeit seines Lebens und Wirkens sind weniger geläufig. Als armer Newcomer aus Deutschlands „fernem Osten“ machte Samuel sein Glück in Rostock. Er war erfolgreicher Erfinder, Ehemann, zweifacher Vater, solider Unternehmer, engagiert im religiösen und weltlichen Ehrenamt, politisch Liberaler, konfessionell Jude und als solcher von Menschenliebe durchdrungen. Leben und Wohlergehen seiner Nächsten wie Fremder, die ihn um Hilfe ersuchten, waren seine Anliegen.

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03.06.2022

Vortrag von Dr. Jan-Peter Schulze
„Richard Siegmann zum 150. Geburtstag – Straßenbahndirektor, Vordenker des mecklenburgischen Tourismus‘, Rostocker Bürger“
Freitag, 17. Juni 2022 um 18.30 Uhr
Eintritt: 7,00 € (unter 18 Jahren frei, StudentInnen: 3,00 €)

Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder 0381/492 32 09.

Richard Siegmann war ein Unternehmer mit Weitblick, erster Förderer des mecklenburgischen Fremdenverkehrs, ein Bürger mit Gemeinsinn. Geboren 1872 in Berlin und dort aufgewachsen, kam er mit 26 Jahren nach Rostock, um die Straßenbahn zu modernisieren. Ihm gelangen in kurzer Zeit die Elektrifizierung und der Ausbau des Bahnnetzes. Siegmann fand seine neue Heimat in Rostock, heiratete, gründete eine Familie, kaufte ein Haus am Schillerplatz. In verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien übernahm er leitende Positionen, war Ideengeber und Unterstützer. Als Jude 1935 aus dem Vorstand der RSAG vorzeitig entlassen, ging er mit seiner Frau nach Berlin zurück. Sie starben im Konzentrationslager Theresienstadt 1943.

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Denksteineinweihung für Paula Bayer (11.03.1885 Rostock – 15.05.1944 Auschwitz)
Donnerstag, 12. Mai um 15.00 Uhr
Burgwall 12, 18055 Rostock
Wir bitten die TeilnehmerInnen, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Paula Nathan wurde als älteste von fünf Kindern des Kaufmanns Dethloff Nathan und seiner zweiten Frau Clara am 11. März 1885 in Rostock geboren. Die Familie väterlicher- wie mütterlicherseits war seit mehreren Generationen in Mecklenburg ansässig.
Nach dem Tod der Eltern 1914 und 1915 wohnte Paula mit einer unverheirateten Schwester und einer Cousine zusammen. Sie verdiente als Altwarenhändlerin ihren Lebensunterhalt.

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