Eingangsbild

03.06.2022

Buchvorstellung mit Vortrag
Dr. Ulf Heinsohn
„Max Samuel – A Mentsh“
Donnerstag, 30. Juni 2022 um 18.30 Uhr
Eintritt: 7,00 € (unter 18 Jahren frei, StudentInnen: 3,00 €)

Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder 0381/492 32 09.

Im April erschien das Buch „Max Samuel. Menschenfreund – Erfinder – Selfmademan“ (Deutsch/englisch, Hinstorff-Verlag) von Ulf Heinsohn.
Max Samuel (1883–1942) ist bekannt durch das nach ihm benannte Haus in Rostock, das sein Sohn Herbert 1991 stiftete. Doch die Vielseitigkeit seines Lebens und Wirkens sind weniger geläufig. Als armer Newcomer aus Deutschlands „fernem Osten“ machte Samuel sein Glück in Rostock. Er war erfolgreicher Erfinder, Ehemann, zweifacher Vater, solider Unternehmer, engagiert im religiösen und weltlichen Ehrenamt, politisch Liberaler, konfessionell Jude und als solcher von Menschenliebe durchdrungen. Leben und Wohlergehen seiner Nächsten wie Fremder, die ihn um Hilfe ersuchten, waren seine Anliegen.

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03.06.2022

Vortrag von Dr. Jan-Peter Schulze
„Richard Siegmann zum 150. Geburtstag – Straßenbahndirektor, Vordenker des mecklenburgischen Tourismus‘, Rostocker Bürger“
Freitag, 17. Juni 2022 um 18.30 Uhr
Eintritt: 7,00 € (unter 18 Jahren frei, StudentInnen: 3,00 €)

Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder 0381/492 32 09.

Richard Siegmann war ein Unternehmer mit Weitblick, erster Förderer des mecklenburgischen Fremdenverkehrs, ein Bürger mit Gemeinsinn. Geboren 1872 in Berlin und dort aufgewachsen, kam er mit 26 Jahren nach Rostock, um die Straßenbahn zu modernisieren. Ihm gelangen in kurzer Zeit die Elektrifizierung und der Ausbau des Bahnnetzes. Siegmann fand seine neue Heimat in Rostock, heiratete, gründete eine Familie, kaufte ein Haus am Schillerplatz. In verschiedenen regionalen und überregionalen Gremien übernahm er leitende Positionen, war Ideengeber und Unterstützer. Als Jude 1935 aus dem Vorstand der RSAG vorzeitig entlassen, ging er mit seiner Frau nach Berlin zurück. Sie starben im Konzentrationslager Theresienstadt 1943.

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Denksteineinweihung für Paula Bayer (11.03.1885 Rostock – 15.05.1944 Auschwitz)
Donnerstag, 12. Mai um 15.00 Uhr
Burgwall 12, 18055 Rostock
Wir bitten die TeilnehmerInnen, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Paula Nathan wurde als älteste von fünf Kindern des Kaufmanns Dethloff Nathan und seiner zweiten Frau Clara am 11. März 1885 in Rostock geboren. Die Familie väterlicher- wie mütterlicherseits war seit mehreren Generationen in Mecklenburg ansässig.
Nach dem Tod der Eltern 1914 und 1915 wohnte Paula mit einer unverheirateten Schwester und einer Cousine zusammen. Sie verdiente als Altwarenhändlerin ihren Lebensunterhalt.

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26.04.2022

Neue Ausstellung: Richard Siegmann
11. Mai bis 18. August 2022
Eröffnung am Mittwoch, 11. Mai, um 18 Uhr

Dienstag bis Freitag 10 – 16 Uhr und nach Absprache
4 € Eintritt (bis 18 Jahre frei)
Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Richard Siegmann war ein Unternehmer mit Weitblick, erster Förderer des mecklenburgi-schen Fremdenverkehrs, ein Bürger mit Gemeinsinn.
Er lebte von 1898 bis 1935 in Rostock. Die große Bedeutung des Straßenbahndirektors für Rostock und Mecklenburg offenbart sich eindrucksvoll: Was mit der Elektrifizierung der Rostocker Straßenbahn 1904 begann, sich in den 20er Jahren mit der Einbeziehung des Omnibusses in das Nahverkehrsnetz fortsetzte und seinen Höhepunkt in der Erweiterung des Liniennetzes erfuhr, wurde von ihm initiiert.

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Dienstag, 26. April um 18.30 Uhr
Eintritt: 7,00 € (bis 18 Jahren frei, StudentInnen: 3,00 €)
Es gilt die Maskenpflicht.
Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder 0381/492 32 09.

Maja wächst in Ostdeutschland auf. Ihre Mutter Astrid ist eine Karrierefrau, sie hat zwar ein Alkoholproblem, geht aber aus der Wende als Gewinnerin hervor. Majas Vater Wolf weiß hingegen nach der Wende nichts mehr mit sich anzufangen. Ein Teil der Familie driftet nach rechts.
Eitans Vater ist mit Holocaust-Überlebenden aufgewachsen – Eitans Großmutter hat Theresienstadt zwar überlebt, sitzt seitdem aber tagtäglich am Fenster und wartet auf die Rückkehr ihres in Auschwitz ermordeten Bruders Sigi. Seine Mutter stammt aus dem Irak, aus dem ihre Familie nach einem Pogrom nach Israel geflohen ist.

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