Eingangsbild

LogoDruck FES

In Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
Konzertante Lesung: "Ilana Shmueli und Paul Celan - Sag, daß Jerusalem ist"
mit Werken von V. Ullmann, E. Schulhoff und M. Gebirtig
gespielt vom Yachad Chamber Orchestra Bergisch Gladbach
Dienstag, 24. Januar um 18.30 Uhr
Eintritt: Frei
Musikalische Leitung: Roman Salyutov
Yachad Chamber Orchestra: Alexander Morogovski (Klarinette), Michael Kibardin (Violine), Lev Gordin (Cello), Roman Salyutov (Klavier)
Sprecher:innen: Britta Shulamit Jakobi und Hanno Dinger

Write comment (0 Comments)
Erinnerte Gegenwart. Theresienstadt – Dokumente und Arbeiten von Marlies Poss
3. Februar bis 27. April 2023
Eröffnung: Donnerstag, 2. Februar um 18 Uhr mit Marlies Poss, München
Dienstag bis Freitag 10 – 16 Uhr und nach Absprache
4 € Eintritt (bis 18 Jahre und Student:innen mit AStA-Kulturticket frei)     Kulturticketlogo transparent


Wie haben die Menschen in den Konzentrationslagern gelebt, welche Ängste und Hoffnungen hatten sie? Wenige Papiere, Schriftstücke, Postkarten und Fotos zeigen Spuren. Den Nachgeborenen eine Verpflichtung zur Erinnerung und Bewahrung.
Das Thema, das die Bildhauerin Marlies Poss bewegt: Vergessenes jüdisches Leben zu erinnern, heutiges Bewusstsein zu evozieren und zu provozieren, das, was war, lebendig zu vergegenwärtigen und das Gewesene nicht nur museal aufzubewahren, sondern zu wecken und zu transformieren.
In der Ausstellung werden Dokumente der nach Theresienstadt deportierten Hamburgerin Berthie Philipp (1881-1960) und Skulpturen ihrer Großnichte Marlies Poss (geb. 1944) gezeigt.

Write comment (0 Comments)

29.11.22

Das Weltall in Bansin - Juden auf Usedom
Letzte Ausstellungsführung am Donnerstag, 15. Dezember um 17 Uhr
9. September bis 15. Dezember 2022

Dienstag bis Freitag 10 – 16 Uhr und nach Absprache

4 € Eintritt (bis 18 Jahre und Student:innen mit AStA-Kulturticket frei)

Kulturticketlogo transparent 

Der weltberühmte Astronom Friedrich Simon Archenhold (1861–1939) nutzte ab 1902 mit seiner Familie 36 Jahre das älteste Haus Bansins, um sich zu erholen, wie seit 2018 wieder seine Enkel und Urenkel. Zudem schrieb er dort für sein Wissenschaftsjournal „Das Weltall“, weshalb Tausende seiner Beiträge wie andere seiner Ideen zu Astrophysik, Raketenbau, Filmtechnik, Breitenbildung oder allgemein Weltverbesserung auf Usedom entstanden sein werden. Die von ihm gegründete Archenhold-Sternwarte ist noch heute eine Institution in Berlin. Außer auf Archenholds blickt die Schau auf Leben und Wirken von Juden zwischen Swinemünde und Bansin, von denen sehr wenige der Deportation 1940 entgingen oder später zurückkehrten.

Write comment (0 Comments)

Eine Veranstaltung der Universität Rostock im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Antisemitismus die Stirn bieten“ im Max-Samuel-Haus
Gedenkstätten als Lernorte gegen Antisemitismus – auch in Mecklenburg-Vorpommern?
Dienstag, 8. November
17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Eintritt: Frei
Prof. Dr. Oliver Plessow (Didaktik der Geschichte an der Universität Rostock)
Fabian Schwanzar (Sprecherrat der AG Gedenkstätten in Mecklenburg-Vorpommern)
Dr. Robert Kreibig (Land und Leute e.V., ENGELscher Hof, Röbel)
Moderation: Dr. Ulf Heinsohn (wissenschaftlicher Projektleiter des Max-Samuel-Hauses, Rostock)

Write comment (0 Comments)

Bild: Titelblatt des Badeprospekts der Zinnowitzer Badeverwaltung, 1928

Im Rahmen der derzeitigen Ausstellung „Das Weltall in Bansin. Juden auf Usedom“
Vortrag von Gerald Christopeit, Zinnowitz
"Bäderantisemitismus im Ostseebad Zinnowitz seit 1895 – Protagonisten, Verlaufsformen, Widerstand. Bäderantisemitismus als einträgliches Geschäftsmodell"
Mittwoch, 16. November
18.30 Uhr
Eintritt: 7 € / Student:innen mit AStA-Kulturticket frei / bis 18 Jahre frei

Zinnowitz, seit 1851 Seebad, gehört zu den Ferienorten, die erst recht spät ihren Aufstieg nahmen. Bei als antisemitisch bekannten Sommerfrischen handelt es sich oft um „zu spät gekommene“ Urlaubsorte, die in puncto Infrastruktur und Image älteren Wettbewerbern unterlegen waren und nun zielgruppenorientiert auf ein spezielles Publikum setzten. Früh etablierte und von internationalem Adel und Großbourgeoise frequentierte Bäder gaben sich meist nicht antisemitisch, sondern nahmen an, wer Geld hatte. Der Gegensatz zwischen etablierten Badeorten und Nachzüglern lag auch in der Feindschaft zwischen den Nordseebädern Norderney und Borkum zu Grunde und wurde auf das Verhältnis zwischen Heringsdorf und Zinnowitz übertragen.

Write comment (0 Comments)