Eingangsbild

Keynote Lecture: Marion Kaplan (New York) "The Emotional Dissonance of Spaces. German Jewish Refugees in Portugal"
Donnerstag, 12. Mai 2022
18.00 - 19.30 Uhr
Hörsaal 218, Universitätsplatz 1

im Rahmen des Workshops
„Space and Place in the German-Jewish Experience of the 1930s“
Donnerstag, 12. Mai und Freitag, 13. Mai
Ort: Internationales Begegnungszentrum
Veranstalterin: Historisches Institut der Universität Rostock
David Jünger (Universität Rostock), Ofer Ashkenazi (The Richard Koebner Minerva Center for German History), Björn Siegel (Institut für die Geschichte der deutschen Juden) und Katrin Steffen (Sussex Weidenfeld Institut of Jewish Studies)

Im Workshop werden räumliche Aspekte der Erfahrungen von deutschen Juden in den 1930er-Jahren sowohl in Deutschland selbst als auch im Transit untersucht. Indem die vielschichtigen Beziehungen zwischen Ort und Identität – und der maßgebliche Einfluss dieser Beziehungen auf die Geschichte von Gefühlen, Ideen und Kultur – hervorgehoben werden, beschäftigt sich der Workshop mit den Räumen, die die deutsch-jüdischen Selbstwahrnehmungen angesichts des Nationalsozialismus prägten.

Write comment (0 Comments)

aktualisiert: 14.04.22

Marsch des Lebens Usedom – Rostock (Foto: Marsch des Lebens Ueckermünde)

Veranstalter des “Marsch des Lebens“ Usedom - Rostock ist Lorenz Sandhofe, er ist Leiter der Ueckermünder Arche einer evangelischen Freikirche in Ueckermünde und Repräsentant der "Marsch des Lebens" Bewegung in Mecklenburg-Vorpommern.

Der "Marsch des Lebens" ist eine Initiative von Jobst und Charlotte Bittner und den evangelisch-freikirchlichen TOS Diensten aus Tübingen in Deutschland. Gemeinsam mit Nachkommen deutscher Wehrmachts-, Polizei- und SS-Angehöriger veranstalten sie Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust in Europa und weltweit. Seit

Write comment (0 Comments)

Einladung zur Interreligiösen Begegnung zum Abschluss des Festjahres am Mittwoch, 30. März 2022 um 18.30 Uhr
in der Societät Rostock maritim, August-Bebel-Str. 1

Liebe Mitorganisator:innen, Liebe Freund:innen, Liebe Gäste,
wir möchten Sie und Euch herzlich zur Abschlussveranstaltung des Festjahres einladen. Ein Jahr ging schnell vorüber. Fast 40 Veranstaltungen haben im vergangenen Jahr allein in Rostock stattgefunden, darunter unter anderem eine Ausstellung, Stadtrundgänge, Führungen, Vorträge und auch zwei Festivals (die nochmals knapp 20 Einzelveranstaltungen in das Festjahr integrierten). Und das alles Corona zum Trotz!
Gemeinsam möchten wir das Jahr Revue passieren lassen, Dank sagen und auch einen Blick in die nähere Zukunft werfen. Dazu schließen wir das Festjahr, wie wir es begonnen haben: mit einer interreligiösen Begegnung.

Write comment (0 Comments)

Der Förderverein des Max-Samuel-Hauses lädt Sie herzlich zur Exkursion nach Halberstadt im Juni 2022 ein. Halberstadt hat eine beeindruckende, lange jüdische Geschichte, deren Spuren im heutigen Stadtbild wir gemeinsam mit Ihnen erkunden möchten. Nach einer immer wieder von Vertreibungen geprägten Geschichte der jüdischen Bevölkerung Halberstadts im Mittelalter, änderte sich in der Frühen Neuzeit die Situation für Jüdinnen und Juden in der Stadt. Seit 1606 wuchs die jüdische Gemeinde rasch, auch weil der Herzog sie unter seinen Schutz stellte. Die jüdische Gemeinde Halberstadt wurde so im 17. Jahrhundert zur größten in Mitteldeutschland und auch zu einer der bedeutendsten. Um nur ein Beispiel zu nennen: Der in Halberstadt lebende Hofjude Berend Lehmann (1661- 1730) finanzierte ab 1696 den ersten Druck des Babylonischen Talmuds in Deutschland.

 

Write comment (0 Comments)

Der Förderverein des Max-Samuel-Hauses lädt Sie herzlich zur Exkursion nach Sternberg am 13. März 2022 ein.

Prof. Dr. Kristin Skottki wird uns um 11 Uhr zum antijüdischen Hostienfrevelvorwurf durch die Sternberger Stadtkirche St. Maria und St. Nikolaus führen.
Nach Pogromen in Krakow (1235) und Güstrow (1330) fand 1492 der Antijudaismus in Mecklenburg einen Höhepunkt: 27 Männer und Frauen aus dem ganzen Land wurden im Zuge der Hostienfrevelbeschuldigung verurteilt und auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Alle anderen Jüdinnen und Juden wurden des Landes verwiesen. Für die nächsten 200 Jahre gab es kein jüdisches Leben in Mecklenburg. Rabbinen belegten das Land sogar mit einem Bann.

Write comment (0 Comments)