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Logo Aktionswochen gg Antisemitismus  Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2022 statt.

Abgelehnt! - Zulassungsanträge „nichtarischer“ Bewerberinnen für ein Chemiestudium in Rostock im Nationalsozialismus
Referent: Hannes Christen, Rostock
Dienstag, 11. Oktober, um 18.30 Uhr
Eintritt: Frei

„Das Chem. Institut nimmt grundsätzlich nur Arier auf.“ So lautete der Vermerk auf dem Zulassungsantrag eines Bewerbers für ein Chemiestudium in Rostock im Jahr 1934, dessen Studienwünsche in Rostock sich somit in Luft auflösten. Dieser Fall wirft verschiedene Fragen auf: Welchen Einfluss hatten die

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Veranstaltung im Rahmen der 7. Jüdischen Kulturtage

„Beerdigen oder Verbrennen? Zur Beteiligung von Jüdinnen und Juden am Reformprojekt Feuerbestattung im Deutschen Kaiserreich“
In Kooperation mit der Theologischen Fakultät der Universität Rostock
Referentin: Dr. Katja Martin
Dienstag, 1. November 2022 um 19.00 Uhr
Eintritt: 7 € / Student:innen mit AStA-Kulturticket frei / bis 18 Jahre frei

Kulturticketlogo transparent

Das Erdbegräbnis ist die traditionelle jüdische Bestattungsform. Die Feuerbestattung wird hingegen als heidnischer Brauch von vielen Jüdinnen und Juden abgelehnt. Dennoch existieren mittlerweile in Israel zwei Krematorien, die von einigen Angehörigen der Charedim durch teils radikale Aktionen bekämpft werden und deren genaue Standorte deshalb von den Besitzer:innen streng geheim gehalten werden. Nicht alle israelisch-jüdischen

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Lesung mit Eva Umlauf
„Die Nummer auf Deinem Unterarm ist blau wie Deine Augen. Erinnerungen“
Mittwoch, 21. September
18.30 Uhr
Eintritt: 7 € / 4 € (Student:innen) / bis 18 Jahre frei
Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0381/492 32 09.
"Vergessen Sie das Kind, es wird nicht leben." Mit diesen Worten wird Eva Umlaufs Mutter Anfang 1945 in Auschwitz konfrontiert. Ihre Tochter ist mit zwei Jahren eine der Jüngsten im Lager, ist abgemagert und todkrank. Eva Umlauf wird sich später nicht an diese Zeit erinnern können, und dennoch schlummert das Erbe ihrer Vergangenheit unter der Oberfläche und prägt ihren gesamten Lebensweg. Eva Umlauf als Eva Hecht am 19. Dezember 1942 in Nováky/Slowakische Republik geboren, ist Kinderärztin und Psychotherapeutin in München.

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Foto: Else Lasker-Schüler als "Prinz Jussuf"

Zwei auf einen Schlag
Hajo Jahn stellt die Neuerscheinung über Else Lasker-Schüler vor:
„Die Facetten des Prinzen Jussuf“ und „Ich suche allerlanden eine Stadt“

In Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Rostock

UNI Logo Siegel

im Max-Samuel-Haus
Donnerstag, 15. September 2022
18.30 Uhr
Eintritt: 7 € / 4 € (StudentInnen) / bis 18 Jahre frei
Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0381/492 32 09.
Der Gründer und Vorsitzende der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, Hajo Jahn, ist Autor einer ungewöhnlichen Biografie über die Malerpoetin Else Lasker-Schüler: „Die Facetten des Prinzen Jussuf“. In diesem „Lesebuch“ beschreibt er die Künstlerin aus diversen Perspektiven. Etwa als Zeichnerin, als die wichtigste Dichterin des Expressionismus, als Jüdin, als Performerin, als (alleinerziehende) „Helikoptermutter“, als Avantgardistin oder als die meistvertonte deutsch-sprachige Dichterin. Der Journalist Jahn dürfte derjenige unter den Lasker-Schüler-Experten sein, der die meisten Zeitzeugen interviewt hat, die die 1945 in Jerusalem gestorbene vielseitige Künstlerin noch gekannt haben. Hajo Jahn ist zudem Herausgeber (und Mitautor)

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18.08.2022

Neue Ausstellung: "Das Weltall in Bansin - Juden auf Usedom"

9. September bis 15. Dezember 2022

Dienstag bis Freitag 10 – 16 Uhr und nach Absprache
4 € Eintritt (bis 18 Jahre frei / ab Oktober: StudentInnen mit AStA-Kulturticket frei)
Eröffnung mit Vortrag am Donnerstag, 8. September um 18 Uhr

Kulturticketlogo transparent 

Der weltberühmte Astronom Friedrich Simon Archenhold (1861–1939) nutzte ab 1902 mit seiner Familie 36 Jahre das älteste Haus Bansins, um sich zu erholen, wie seit 2018 wieder seine Enkel und Urenkel. Zudem schrieb er dort für sein Wissenschaftsjournal „Das Weltall“, weshalb Tausende seiner Beiträge wie andere seiner Ideen zu Astrophysik, Raketenbau, Filmtechnik, Breitenbildung oder allgemein Weltverbesserung auf Usedom entstanden sein werden. Die von ihm gegründete Archenhold-Sternwarte ist noch heute eine Institution in Berlin.

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