Eingangsbild

Denksteineinweihung für Paula Bayer (11.03.1885 Rostock – 15.05.1944 Auschwitz)
Donnerstag, 12. Mai um 15.00 Uhr
Burgwall 12, 18055 Rostock
Wir bitten die TeilnehmerInnen, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.

Paula Nathan wurde als älteste von fünf Kindern des Kaufmanns Dethloff Nathan und seiner zweiten Frau Clara am 11. März 1885 in Rostock geboren. Die Familie väterlicher- wie mütterlicherseits war seit mehreren Generationen in Mecklenburg ansässig.
Nach dem Tod der Eltern 1914 und 1915 wohnte Paula mit einer unverheirateten Schwester und einer Cousine zusammen. Sie verdiente als Altwarenhändlerin ihren Lebensunterhalt.

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26.04.2022

Neue Ausstellung: Richard Siegmann
11. Mai bis 18. August 2022
Eröffnung am Mittwoch, 11. Mai, um 18 Uhr

Dienstag bis Freitag 10 – 16 Uhr und nach Absprache
4 € Eintritt (bis 18 Jahre frei)
Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Richard Siegmann war ein Unternehmer mit Weitblick, erster Förderer des mecklenburgi-schen Fremdenverkehrs, ein Bürger mit Gemeinsinn.
Er lebte von 1898 bis 1935 in Rostock. Die große Bedeutung des Straßenbahndirektors für Rostock und Mecklenburg offenbart sich eindrucksvoll: Was mit der Elektrifizierung der Rostocker Straßenbahn 1904 begann, sich in den 20er Jahren mit der Einbeziehung des Omnibusses in das Nahverkehrsnetz fortsetzte und seinen Höhepunkt in der Erweiterung des Liniennetzes erfuhr, wurde von ihm initiiert.

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Dienstag, 26. April um 18.30 Uhr
Eintritt: 7,00 € (bis 18 Jahren frei, StudentInnen: 3,00 €)
Es gilt die Maskenpflicht.
Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0381/492 32 09.

Maja wächst in Ostdeutschland auf. Ihre Mutter Astrid ist eine Karrierefrau, sie hat zwar ein Alkoholproblem, geht aber aus der Wende als Gewinnerin hervor. Majas Vater Wolf weiß hingegen nach der Wende nichts mehr mit sich anzufangen. Ein Teil der Familie driftet nach rechts.
Eitans Vater ist mit Holocaust-Überlebenden aufgewachsen – Eitans Großmutter hat Theresienstadt zwar überlebt, sitzt seitdem aber tagtäglich am Fenster und wartet auf die Rückkehr ihres in Auschwitz ermordeten Bruders Sigi. Seine Mutter stammt aus dem Irak, aus dem ihre Familie nach einem Pogrom nach Israel geflohen ist.

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Jüdisches Leben in MV. Levy. Eine Familie aus Bad Sülze
Eine Wanderausstellung des Salzmuseums Bad Sülze

3. März bis 28. April 2022
geöffnet Di-Fr 10-16 Uhr im Max-Samuel-Haus
Ausstellungseintritt: 4,00 €
Führungseintritt: 7,00 €
(unter 18 Jahren frei)
nächste Ausstellungsführungen: 19.04. / 28.04. jeweils um 17 Uhr

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im Rahmen der Kempowski-Tage im April

Führung: 10. April 11:00 Uhr, Treffpunkt: Friedrichstraße 28 / Endpunkt: Max-Samuel-Haus
Gebühr: 5,00 € (unter 18 Jahren frei, StudentInnen: 2,00 €)

Vortrag: 10. April um 17:00 Uhr, Max-Samuel-Haus
Eintritt: 5,00 € (unter 18 Jahren frei, StudentInnen: 2,00 €)

Es gilt die 3 G-Regelung und Maskenpflicht. Wir bitten Sie um vorherige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0381/492 32 09.

Max Samuel – A Mentsh
Max Samuel (1883–1942) ist bekannt durch das nach ihm benannte Haus in Rostock, das sein Sohn Herbert 1991 stiftete. Doch die Vielseitigkeit seines Lebens und Wirkens sind weniger geläufig. Als armer Newcomer aus Deutschlands „fernem Osten“ machte Samuel sein Glück in Rostock. Er war erfolgreicher Erfinder, Ehemann, zweifacher Vater, solider Unternehmer, engagiert im religiösen und weltlichen Ehrenamt, politisch Liberaler, konfes-sionell Jude und als solcher von Menschenliebe durchdrungen. Leben und Wohlergehen seiner Nächsten wie Fremder, die ihn um Hilfe ersuchten, waren seine Anliegen. Sein Deutschland, in dem er all dies sein konnte, kehrte sich 1933 völlig um. Samuel entkam, nicht aber alle Angehörigen, und wirkte im Exil fort.

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