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Veranstaltungen zum Holocaustgedenktag 2022 in Rostock

27. Januar 2022 um 20 Uhr – Lesung „Das Olga Benario Projekt“
Livestream aus dem Ateliertheater

„Der von der Gestapo sogenannte ›Vorgang Benario‹ ist die vermutlich umfassendste Sammlung von Dokumenten zu einem einzelnen Opfer des Holocaust.“ schreibt der Literaturwissenschaftler und Herausgeber der gelesenen Textsammlungen Robert Cohen.

Die Lesung gibt einen vergleichslosen Einblick in den Zusammenprall der Welt eines Opfers und der Welt der Täter.

Zwei einander radikal entgegengesetzte Quellen werden zu einer Textfolge. Diese zeigt den scharfen Kontrast zwischen der Sprache zweier Liebenden und der nationalsozialistischen Amtssprache. Gelesen wird aus dem Briefwechsel der inhaftierten Widerstandskämpfer Olga Benario und Luiz Carlos Prestes, sowie aus der Gestapo-Akte zu Olga Benario.

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Dezentrales Gedenken

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und steigenden Fallzahlen, wird das jährliche Gedenken am Denkmal im Rosengarten, wie auch im letzten Jahr bereits, dezentral stattfinden.

Um größere Menschenansammlungen zu vermeiden werden Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen dazu aufgerufen, einzeln oder in nur kleinen Gruppen über den Tag verteilt am Denkmal im Rosengarten Blumen und Kränze niederzulegen und der Opfern der Shoa zu gedenken.

Achten Sie dabei bitte auf die üblich geltenden Hygienemaßnahmen (Masken, Abstände, bleiben Sie zu Hause, sollten Sie sich krank fühlen oder Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben).

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Der Förderverein des Max-Samuel-Hauses lädt zur Denksteinpflege ein

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27.01. lädt der Förderverein des Max-Samuel-Hauses zur Pflege der Denksteine für die ermordeten Rostocker Jüdinnen und Juden am 23.01.2022 um 13.30 Uhr am Max-Samuel-Haus ein. Herzlich eingeladen sind interessierte Personen, Seminargruppen sowie Schulklassen und Vereinsgruppen.
Der Verein Freunde und Förderer des Max-Samuel-Hauses e.V. kümmert sich seit 2001 um das Denksteinprojekt in Rostock. Ziel ist es, den Rostocker Jüdinnen und Juden, die zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben und ermordet wurden, einen Denkstein zur Erinnerung zu setzen.

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20.12.21

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Besucher, Freunde und Interessierte,

das Büro des Max-Samuel-Hauses ist zwischen Weihnachten und Neujahr nicht besetzt. Sie erreichen uns jedoch per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir sind ab Dienstag, 4. Januar 2022 wieder für Sie da.

Zu den Feiertagen, Advent, Chanukkah und Weihnachten, wünschen wir vom Max-Samuel-Haus Ihnen allen ruhige Stunden im Kreise der Lieben. Mögen Sie mit herzlicher Zuwendung Ihrer Lieben, freundlichen Begegnungen und interessanten Gesprächen reich beschenkt werden. Ihnen allen frohe Feste und unsere besten Wünsche fürs Neue Jahr!

 

Petra Buntrock • Ulf Heinsohn • Steffi Katschke

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Das Festjahr #2021JLID erreicht am 11. Dezember seinen Höhepunkt – denn genau an diesem Tag vor 1700 Jahren erließ der römische Kaiser Konstantin ein Gesetz, das besagte, dass Juden städtische Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften und sollten. Es ist das früheste schriftliche Zeugnis über jüdisches Leben in Mitteleuropa.
Der Verein 321 möchte diesen Tag, auf den sich das Festjahr bezieht, feierlich begehen und hat deshalb die Aktion „Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus“ initiiert.

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